Poster: The Zone of Interest
Film

The Zone of Interest.

GEZA-BEWERTUNG

Hedwig Höß heißt ihre Mutter willkommen. Es ist deren erster Besuch in der stuckverzierten Villa, in der Hedwig zusammen mit ihren Kindern und ihrem Mann Rudolf lebt. Die Sonne scheint, der Garten ist gepflegt, die Blumen blühen, der Hund lässt sich von seiner Nase durch das Grün treiben, Gemüse und Kräuter gedeihen, die Sonnenblumen stehen übermannshoch, die Kinder planschen im Wasser. Die Familie Höß scheint in einer Bilderbuchidylle zu leben. Nur abseits der Grundstücksmauern wird klar, dass hier – am Rande des Vernichtungslagers Auschwitz – die Hölle auf Erden und SS-Obersturmbannführer Rudolf Höß der Teufel persönlich ist… Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Martin Amis.

WAS BLEIBT

Reviews

Persönliche Perspektive

Ich verstehe die Intention. ich verstehe auch den Gedanken kein Grauen zu zeigen, sondern nur die Hintergrundgeräusche für das Leiden und den Tod sprechen zu lassen. Das ist auch das einzige dass irgendwie Emotionen beim Zuschauer erzeugt finde ich. Selbst mit dem Wissen um Auschwitz kann sich keine unangenehme Atmosphäre entfallen – die Banalität des Bösen ist dann nur Banalität. Schade.

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